Janto Trappe
Fotograf Hannover

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Luftbestattung mit Drohnen

16. Mai 2015
Luftbestattung - Transport einer Urne mit einer Drohne
Das Abwerfen von Asche verstorbener Menschen ist in Deutschland nur über bestimmten Gebieten der Nord- und Ostsee gestattet (Friedhofspflicht im Bestattungsgesetz). Andere Länder Europas, wie z.B. Frankreich, Tschechien und die Niederlande ermöglichen diese Art der Beisetzung auch über Land. Die Totenasche wird mittels Heißluftballon, bemannten Flugzeugen bzw. Hubschraubern oder einem Wetterballon verstreut.
 
Für ein Bestattungsinstitut haben wir vor einiger Zeit den Transport einer Urne zum Grab getestet. Die Drohne sollte über den Friedhof schweben und die Urne am Grab absetzen. Letztendlich war es nur ein Proof-of-Concept und für uns ein nettes Experiment. Wir fliegen lieber weiterhin mit Kameras statt mit Urnen durch die Gegend.
 
Disclaimer: Bei dem Flug auf dem Bild oben befand sich natürlich keine Asche in der Urne.
 
Inzwischen gibt es in der Schweiz sogar Anbieter, die eine echte Luftbestattung (abwerfen der Asche) per Drohne bzw. Multikopter anbieten.

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Kommentar von Siegfried |

Prinzipiell eigentlich keine dumme Sache, weil dadurch die Kosten für eine solche Bestattung ein wenig gedrückt werden können. Ich denke alleine dadurch würde sich mit Sicherheit eine gewisse Zielgruppe finden lassen. Wobei ich nicht glaube, dass das jemals zu einer wirklich beliebten Form der Bestattung werden wird.

Schließlich geht es dabei nicht nur um Kosten...

Antwort von Janto Trappe

Ja, das sehe ich auch so. Es wird eine sehr ausgefallene Art der Bestattung bleiben.

Mein Arbeitsgebiet als Fotograf in Hannover: Döhren, Südstadt, Laatzen, Sarstedt, Langenhagen und bundesweit in ganz Deutschland.

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